Kein Naturgesetz
Warum der Fortbestand unserer Zivilisation eine Entscheidung ist, keine Gewissheit.
Umschlagentwurf, Stand 12.08.2026
Ein Kampf, der längst läuft — auch wenn er selten so genannt wird.
Wer kämpft gegen wen, wenn es um die Zukunft unseres Planeten geht?
Diese Fronten sind älter, härter und persönlicher, als du denkst. Aber sie sind nicht unüberwindbar — jedes Kapitel, das eine Blockade beschreibt, zeigt auch den einen Moment, in dem genau diese Blockade schon einmal überwunden wurde.
Aus dem Klappentext. Kein Naturgesetz verhandelt Großmächte am Verhandlungstisch, eine Öl-Industrie, die wusste, was sie verschwieg, und Menschen, die als Erste die Folgen spüren — gestützt auf Verfassungsvergleich, aktuelle Forschung und einen genauen Blick auf DACH.
Die ersten Seiten, bevor das Buch überhaupt beginnt.
Der Prolog steht vor Teil I, außerhalb der Kapitelzählung — ein Sprung um Jahrmillionen zurück, bevor es um Kipppunkte und Verhandlungstische geht.
Prolog
Das schmale FensterUnter welchen Bedingungen der Mensch überhaupt existiert
Bevor dieses Buch von Kipppunkten, Restbudgets und Verhandlungstischen erzählt, lohnt sich ein Schritt zurück – um Jahrmillionen. Die tiefe Vergangenheit beruhigt nicht. Sie beantwortet eine Frage, die in keinem der folgenden Kapitel mehr gestellt wird, weil sie hier schon geklärt sein soll: Unter welchen Bedingungen konnte ein Wesen wie du überhaupt entstehen – und unter welchen Bedingungen kann eine Zivilisation wie die, in der du lebst, überhaupt bestehen?
Ein sehr junges Gleichgewicht
Homo sapiens existiert seit ungefähr 300.000 Jahren. Landwirtschaft, Städte, Schrift, alles, was du gewöhnlich „Zivilisation“ nennst, das begann vor etwa 11.700 Jahren, mit dem Beginn einer Erdepoche, die Geologen das Holozän nennen. Das sind, gemessen an der gesamten Existenz unserer Art, gerade einmal die letzten vier Prozent.
Was nach einem Zufall der Kultur aussieht, ist eine Frage des Klimas. Die letzte Eiszeit, die dem Holozän voranging, war klimatisch alles andere als stabil: Grönländische Eisbohrkerne zeigen sogenannte Dansgaard-Oeschger-Ereignisse – abrupte Erwärmungen um fünf bis zehn, in Extremfällen bis zu fünfzehn Grad, innerhalb weniger Jahrzehnte, gefolgt von langsamerer Abkühlung über Jahrhunderte. Stell dir das kurz vor: eine Erwärmung, größer als alles, wovor dieses Buch später warnt – zusammengedrängt in ein einziges Menschenleben, nicht über ein Jahrhundert verteilt.
Der Prolog geht weiter — mit der Feuchtkugeltemperatur als physiologischer Grenze und der Frage, warum „es war doch schon mal wärmer“ die falsche Frage ist.
Beim Erscheinen vollständig lesenSechs Teile, ein Bogen: von der Diagnose zum Ausstieg.
Der Titel zieht sich als Muster durch das ganze Buch — was wie ein Sachzwang aussieht, entpuppt sich als änderbare Entscheidung. Jeder Teil zeigt das aus einer anderen Perspektive.
Wie kritisch ist es wirklich?
Planetare Grenzen, Kipppunkte, Lebensräume im Wandel — die Diagnose, ohne Dringlichkeit als Stilmittel und ohne Zahl ohne Herkunft.
Wer kämpft gegen wen — und wo schon gewonnen wurde
Großmächte, die Achse des Öls, Markt als Werkzeug statt Gegner, Spaltung als Waffe — jede Blockade mit ihrem eigenen, realen Umschlagpunkt.
Was uns die Gesetze (nicht) versprechen
Drei Länder, eine Sprache, drei Antworten: GG, B-VG und Schweizer BV im Vergleich — und die Generation, die noch nicht wählen darf.
Warum wir wissen und trotzdem nicht handeln
Die Glaubenssätze, die uns lähmen, und was Menschen in DACH wirklich denken — inklusive eines eigenen Werkzeugs gegen Ohnmachtsgefühle.
Nicht Kosten, sondern Investition
Wer die Zukunft baut: von Ørsteds Kehrtwende bis zur Frage, was „Klimawohlstand“ eigentlich bedeuten müsste.
Der Ausstieg, mit dem (fast) alle leben können
Eine Ausstiegsstrategie für jeden der sechs Konflikte aus Teil II — und ein persönliches Nachwort ohne großes Wort am Ende.
Guido Bosbach
Der Riss-Test
Sechs Fragen, sechs Fakten aus dem Buch. Nicht um dich zu prüfen — sondern um zu zeigen, wie oft „das ist eben so“ bei genauerem Hinsehen zu „das wurde so entschieden“ wird.
Kaufen, laden, lesen.
Das Manuskript ist fertig, das Lektorat läuft. Sobald »Kein Naturgesetz« erscheint, ist es hier in drei Formaten verfügbar — verlinkt wird an dieser Stelle, sobald ISBN und Vertriebsweg feststehen.
Print, über BoD
Taschenbuch im Selfpublishing, Herstellung und Vertrieb über Books on Demand, Norderstedt. Preis wird zum Erscheinungstermin veröffentlicht.
VormerkenDownload, E-Book
Als EPUB und PDF direkt zum Erscheinen verfügbar. Guido strebt einen Selbstkostenpreis an — Ziel ist Verbreitung, nicht Ertrag.
Leseprobe & Updates
Den Prolog-Anfang kannst du schon jetzt lesen. Erscheinungstermin und der ganze Rest gehen zuerst an alle, die sich unten eintragen — vor der öffentlichen Ankündigung.
Leseprobe lesenSag Bescheid, wenn es so weit ist.
Eine E-Mail, wenn »Kein Naturgesetz« erscheint — Leseprobe, Erscheinungstermin, Kaufmöglichkeiten. Kein Newsletter, keine Weitergabe.